Wohnen in FrankfurtRheinMain: Mietpreise, Kaufpreise und Bautätigkeit

Das Wichtigste an Zahlen, Daten und Fakten.

  • Wohnungsmärkte in der Region FrankfurtRheinMain: Was kostet wo wieviel?

    ©cubatur-Grafik; Bildquelle: Unsplash/Patrick Robert Doyle

Ein Vergleich der Wohnungsmärkte in der Region FrankfurtRheinMain zeigt: Die Zentren unterscheiden sich kaum noch voneinander.

Warmmieten

Mainz belegt bei den Warmmieten für Wohnungen aller Baujahre im deutschlandweiten Vergleich den achten Platz, innerhalb von FrankfurtRheinMain hingegen Platz 2. 13,99 €/m2 müssen Wohnungsmieter in der rheinland-pfälzischen Hauptstadt monatlich dafür aufbringen. In Frankfurt am Main sind es 16,16 €/m2, In Darmstadt 13,75 €/m2, in Wiesbaden 13,22 €/m2 und in Offenbach 13,09 €/m2. In Aschaffenburg müssen Wohnungsmieter 11,86 €/m2 budgetieren. (Quelle: Zeit Online, Dezember 2018)

Angebotsmieten (Neubau, 2. Quartal 2019)

Nach einer Auswertung der empirica Preisdatenbank wurden Neubauwohnungen in Mainz im zweiten Quartal 2019 zu 12,22 €/m2 angeboten, in Frankfurt am Main zu 14,23 €/m2, In Darmstadt zu 12,43 €/m2, in Wiesbaden zu 12,- €/m2 und in Offenbach zu 11,31 €/m2. In Aschaffenburg wurden Mietwohnungen zu 10,22 €/m2 offeriert.

WG-Mieten

370,- € bezahlen Studierende in Mainz zum Sommersemester 2019 im Schnitt für ein unmöbliertes WG-Zimmer. Zum Vergleich: In Frankfurt am Main beträgt der Mietpreis im Mittel 500,- €, in Darmstadt 400,- €, in Offenbach 425,- € und in Wiesbaden 410,- €. (Quelle: Preisdatenbank, empirica ag)

Kaufpreise für Eigentumswohnungen (Neubau, 2. Quartal 2019)

Binnen drei Monaten haben die Kaufpreise für neu errichtete Eigentumswohnungen in der gesamten Region FrankfurtRheinMain erneut zugelegt. So wird der Quadratmeter Wohnfläche in Mainz für 4.720,- € annonciert, in Frankfurt am Main für 6.545,- €, in Wiesbaden für 5.203,- €, in Darmstadt für 4.548,- € und in Offenbach für 4.214,- €. In Aschaffenburg werden neu gebaute Eigentumswohnungen für 3.873,- €/m2 angeboten. (Quelle: Preisdatenbank, empirica ag)

Anteil Eigentumswohnungen

In der Metropolregion FrankfurtRheinMain haben Mehrfamilienhäuser, die in Eigentumswohnungen aufgeteilt worden sind, einen vergleichsweise geringen Anteil am Gesamtbestand: In Wiesbaden liegt dieser Anteil bei 16,6 Prozent, in Frankfurt am Main 16,4 Prozent, in Darmstadt bei 16,3 Prozent, in Mainz bei 14,5 Prozent und in Offenbach 12,9 Prozent. (Quelle: Zensuskarte, Destatis)

Anteil an Nachkriegsbauten

In Mainz beträgt der Anteil an Wohngebäuden, die zwischen 1950 und 1969 gebaut worden sind, 30 Prozent. Zum Vergleich: In Wiesbaden wurden 28,2 Prozent der Wohngebäude in diesem Zeitfenster errichtet, in Frankfurt am Main 32,2 Prozent und in Offenbach 33,3 Prozent. Mit einem Anteil von 35,3 Prozent weist Darmstadt den höchsten Anteil in der Region auf. (Quelle: Zensuskarte, Destatis)

Fertigstellungen

2017 wurden in Wiesbaden 521 neue Wohnungen bezugsfertig. In Frankfurt am Main waren es 5.122 Einheiten, in Mainz 429, in Darmstadt 542, on Offenbach 925 und in Aschaffenburg 536. (Quelle: Destatis)

Neubautätigkeit

Die Neubautätigkeit in der Region FrankfurtRheinMain fiel zwischen 2000 und 2011 sehr unterschiedlich aus: Den höchsten Anteil der neuen Wohngebäude am gesamten Wohngebäudebestand weist mit 13,1 Prozent der Landkreis Mainz-Bingen und der Main-Taunus-Kreis mit 10,5 Prozent auf. Im regionalen Städtevergleich hat Mainz mit 9,7 Prozent die Nase vorn, gefolgt von Darmstadt mit 9 Prozent. In der benachbarten hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden fiel die Neubautätigkeit geringer aus. Dort haben neue Wohngebäude einen Anteil von 7,6 Prozent am gesamten Wohnungsbestand, in Offenbach sind es 5,6 Prozent. (Quelle: Zensuskarte, Destatis)

Leerstand

23.400 der vermietbaren bzw. vermarktungsfähigen Geschosswohnungen in Rheinland-Pfalz standen 2017 leer. Das entspricht einer Leerstandsquote von 3,1 Prozent. In Hessen waren es 1,9 Prozent bzw. 26.600 Wohnungen. (Quelle: „CBRE-empirica-Leerstandsindex 2009-2017“)

Flächenversiegelung

32,13 Prozent des Mainzer Stadtgebietes sind versiegelt. Zum Vergleich: In Wiesbaden beträgt der Versiegelungsgrad 20,5 Prozent und in Frankfurt am Main 36,9 Prozent. (Quelle: „Versiegelungsstudie“, VdS Schadenverhütung GmbH/GDV)