Mainz: Trei startet mit Architekturwettbewerb

Am Zollhafen entstehen ab 2022 zwei neue Wohnquartiere.

  • Trei Real Estate entwickelt im Zollhafen Mainz zwei neue Wohnquartiere und lobt dafür einen Architektenwettbewerb aus.

    Auf der gekennzeichneten Flächen plant Trei Real Estate zwei neue eigenständige Quartiere mit Miet- und Eigentumswohnungen.

    Bildquelle: Zollhafen Mainz

Die Trei Real Estate GmbH (Trei), Projektentwickler und Bestandshalter für Wohn- und Einzelhandelsimmobilien, hat den Architekturwettbewerb für die Projektentwicklung Zollhafen Mainz gestartet.

  • Trei Real Estate will im Zollhafen in Mainz etwa 150 neue Wohnungen bauen
  • Sieben Architekturbüros sind zu einem Wettbewerb eingeladen
  • Die Ergebnisse sollen im zweiten Quartal 2020 vorgestellt werden
  • Baubgeinn ist für 2022 geplant, die Fertigstellung für 2024

Die Trei Real Estate GmbH (Trei), die Immobiliengesellschaft der Unternehmensgruppe Tengelmann, hat den Architekturwettbewerb für die Projektentwicklung Zollhafen Mainz gestartet. Im Sommer 2019 hatte die Trei die beiden Baufelder Hafeninsel II und III im Mainzer Norden erworben. Das Unternehmen plant auf dem 11.500 m2 Areal, ca. 150 Miet- und Eigentumswohnungen zu bauen. Die Mietwohnungen sind für den eigenen Bestand vorgesehen. An dem Wettbewerb beteiligen sich insgesamt sieben Architekturbüros aus dem gesamten Bundesgebiet, nämlich caspar.schmitzmorkramer (Köln), Eike Becker_Architekten (Berlin), Fischer Architekten (Mannheim), HPP Architekten (Düsseldorf), J.MAYER.H und Partner (Berlin), KSP Jürgen Engel Architekten (Frankfurt am Main) und RKW Architektur + Rhode Kellermann Wawrowsky (Düsseldorf). Vorgesehen ist, den Siegerentwurf im zweiten Quartal 2020 der Öffentlichkeit vorzustellen.

Eigenständige Quartier schaffen

 

Die Vorgaben für die Architekturbüros sehen vor, dass die Hafeninseln jeweils eigenständige Adressen ausbilden. Sie sollen sich gestalterisch deutlich voneinander unterscheiden. Der Eindruck eines zusammengehörigen Paares soll vermieden werden. Eine Differenzierung der beiden Inseln ergibt sich bereits aus der unterschiedlichen Vermarktung der Wohnungen: Während die Hafeninsel II (Fischerhof) in Form von Eigentumswohnungen entwickelt werden soll, ist die Hafeninsel III (Lotsenhof) als Mietobjekt vorgesehen. Die technisch-konstruktive Planung der beiden Gebäudeentwürfe soll jedoch auf der gleichen Basis erfolgen. Ein weiterer wesentlicher Teil der Aufgabenstellung ist auch die Berücksichtigung der Beziehungen der Gebäude und Freibereiche zu den Grachten und den angrenzenden privaten und öffentlichen Freiräumen. Voraussichtlicher Baubeginn ist 2022, zwei Jahre später sollen die neuen Wohnquartiere bezugsfertig sein. Kauf- und Mietinteressenten können sich ab sofort in die entsprechende Liste eintragen.

Wie entwickeln sich die Wohnimmobilienpreise in Mainz? Die Antwort steht hier.