Wo laufen sie denn?

Ergebnisse tagesaktueller Lasermessungen überraschen

  • ©cubatur-Foto; Urheber: Kristina Schäfer

Samstag, 2. Februar 2019. Die Wetterbedingungen für einen Einkaufsbummel in Mainz waren an diesem Tag alles andere als einladend: grau, trüb und nasskalt. Trotzdem waren sie da: die Passanten. Die drei Top Einkaufslagen waren teilweise sogar stärker frequentiert als einem warmen Sommersamstag im August 2018.

Eigentlich wäre am 2. Februar 2019 das ideale Wetter gewesen, um mit dem Laptop zu Hause auf der Couch im Internet zu surfen. Die Temperaturen kamen an diesem Samstag über einen schwachen einstelligen Plusbereich nicht hinaus. Die nasse Kälte hätte ebenfalls ein gutes Argument dafür sein können, das Zuhause nicht zu verlassen. Doch weit gefehlt! Die Menschen drängte es in die Stadt. Trotz Schmudelwetter. Trotz Internet. Die drei Topeinkaufslagen in Mainz waren an diesem Tag stark frequentiert. So wurden an jenem Februartag „Am Brand“ insgesamt rund 33.400 Passanten gezählt – acht Prozent mehr als am 11. August 2018, dem ersten Samstag nach den Sommerferien. Rund die Hälfte der Passanten frequentierte die beliebte Fußgängerzone zwischen 13 und 17 Uhr, wobei das Aufkommen zwischen 15 und 16 Uhr am höchsten war. In der ebenfalls beliebten 1-a-Lage „Stadthausstraße“ verhielt es sich ähnlich. Auch dort wurden am 2. Februar dieses Jahres über den Tag mehr Passanten gezählt als an dem besagten warmen Samstag im August letzten Jahres. Und auch dort wurde der Spitzenwert zwischen 15 und 16 Uhr erreicht. Nur in der „Schusterstraße“ gingen am 2. Februar dieses Jahres rund neun Prozent weniger Passanten entlang als am 11. August. Dieser Fußgängerzonenbereich war zudem zwischen 13 und 14 Uhr am stärksten besucht.

Passantenrückgang? Von wegen!

Vergleicht man die Frequenzzahlen, die die Aachener Grundvermögen-Kapitalanlagegesellschaft mbH seit Mai 2018 tagtäglich mit Lasermessgeräten in Echtzeit in den drei Topeinkaufslagen von Mainz erhebt, wird deutlich: Von einem Rückgang der Passantenfrequenz kann in Mainz keine Rede sein. Im Schnitt wurden alle drei Einkaufszonen zusammen am 2. Februar zwischen 13 und 17 Uhr im Schnitt stündlich von mehr als 8.700 Passanten aufgesucht. Zum Vergleich: In Wiesbaden kamen am gleichen Tag im gleichen Zeitfenster im Schnitt stündlich rund 6.200 Besucher in die Kirchgasse.

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