Lade Veranstaltungen
Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Was bedeutet “Barrierefreiheit” im Kontext des Bauordnungsrechts? Was ist (bau-)rechtlich relevant? Was ist bei der Planung von “öffentlich zugänglichen Gebäuden” (z. B. Museen, Schulen, Verwaltungsgebäude) zu berücksichtigen?

Seminarziel ist es, die Begriffe wie „barrierefrei“, „bauliche Barrierefreiheit“, „Barrierefreies Bauen“ im Kontext der Landesbauordnung, der Technischen Baubestimmungen und der Normen zu unterscheiden, zu bewerten und anzuwenden.

So wird im Seminar eingehend erläutert, dass zwischen den bautechnischen Anforderungen der Landesbauordnung und der Normengruppe DIN 18040 Unterschiede bestehen. Des Weiteren wird insbesondere auf die geänderten technischen Parameter der Norm „DIN 18040 Teil 1 Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Öffentlich zugängliche Gebäude“ und die daraus folgenden Veränderungen beim „Barrierefreien Bauen“ eingegangen. Zudem werden die planerischen Grundanforderungen, welche bereits in den Planungsunterlagen des Bauantrags erkennbar sind, besprochen und das Arbeitsmittel Barrierefrei-Konzept in den Grundzügen erläutert. Darüber hinaus werden an verschiedenen Beispielgebäuden (z. B. Museen, Schulen, Verwaltungsgebäude u. a.) Alternativlösungen zu den technischen Anforderungen der Norm dargelegt und die vermeintlichen Zielkonflikte, wie z. B. dem Brand- und Denkmalschutz, diskutiert. Außerdem können die Seminarteilnehmer*innen Fragen aus ihrem Arbeitsfeld stellen und mit der Referentin diskutieren.

5 Unterrichtsstunden => Architektur – Innenarchitektur